Samstag, 31. August 2013

Tales from the planet of terror - Deorollerball

                                              Grüsse Erdlinge !

Ich bin Captain Wuttke und komme vom Planeten Zork.
Das Exekutivkomitee der intelligenten Rassen der Galaxis hat Eure Vernichtung beschlossen. Um Euch noch eine letzte Chance zu geben, studiere ich Eure Verhaltensweisen und lebe unerkannt unter Euch.
Ich beobachte Euch, um herauszufinden, ob ihr nicht doch für irgend etwas zu gebrauchen seid.
Im Moment zweifle ich noch...



Mein irdisches HQ befindet sich in einer Region eures seltsamen Planeten, wo es nicht nur Wasser in Hülle und Fülle gibt, sondern selbiges von oben auch im Überflusse nachgeschenkt wird.
Seltsamerweise nehmt ihr es in reiner Form nur höchst ungern zu euch und auch andere denkkbare Verwendungsmöglichkeiten werden nur unzureichend ausgenutzt.
Der, welcher gestern bei Kaufland vor mir an der Kasse stand, scheint sich über die Vielseitigkeit des kühlen Nass jedenfalls nicht im Klaren zu sein, denn...meine Fresse, was hat der gestunken !
Dabei war es nicht diese Form von Gestank, sondern mehr jene, die ihre volle Würze erst ab einer gewissen Aussentemperatur entfaltet und dabei durch jede Ritze dringt wie zähflüssiger Honig. Und ähnlich klebrig haftet.
Ein kurzer Scan zeigte mir, dass das Individuum: Männchen, ca. 180cm groß und aus der Ferne (aber nur von dort !) halbwegs gepflegt wirkend, Typ Jungdynamiker, eigentlich zu jenen Menschen gehört, die man beim Anblick in eine vollkommen andere Schublade steckt.
Gut, ich hätte mich auch woanders anstellen können, aber es war die kürzeste Schlange (logisch !) und ich hatte es eilig. Wie konnte ich ahnen, dass der - alle Zeichen geistiger Umnachtung tragende - Jungfamilienvater am Kopf der Schlange scheinbar erstmalig - ohne Aufsicht seiner Frau - mit den Einkäufen betraut, auf ganzer Linie versagen würde. An sich schon Grund genug die Nerven zu verlieren.
Qualvolle 10 Minuten durch den Mund ein- und auszuatmen und sich dabei vorzustellen, wie die Dufstoffe sich - wie dereinst der kleine Gilb - in meiner Kleidung und meinen Haaren einnisten, um nie nie nie wieder weg  zu gehen, kostet Kraft, viel Kraft. Eigentlich paßt der Begriff Duft hier nicht so recht, Pheromon aber auch nicht, weil es ja irgendwie mit Kontaktaufnahme zwischen Lebewesen, vielleicht sogar noch der Partnersuche zu tun...HALT ! Ich will den Film in meinem Kopf nicht sehen.
Oder ist alles ganz anders:  Irgendwo in Berlin, vielleicht sogar tief unter unseren Füssen, existiert ein Hive, in dem eine Menschenform lebt, die sich in der Finsternis ausschließlich über ihren Geruchssinn orientiert und untereinander mit Achselschweiß und Stinkefüssen kommuniziert ?!
Oder sind es extraterrestrische Späher, die eine Invasion vorbereiten ?!

Mein nächster Bericht nach Zork wird entsprechend ausfallen...

Mittwoch, 21. August 2013

Tales from the Planet of Terror - Brainless Autofahrer from Earth

                                              Grüsse Erdlinge !

Ich bin Captain Wuttke und komme vom Planeten Zork.
Das Exekutivkomitee der intelligenten Rassen der Galaxis hat Eure Vernichtung beschlossen. Um Euch noch eine letzte Chance zu geben, studiere ich Eure Verhaltensweisen und lebe unerkannt unter Euch.
Ich beobachte Euch, um herauszufinden, ob ihr nicht doch für irgend etwas zu gebrauchen seid.
Im Moment zweifle ich noch...




Es gibt Völker, die niemals von der Erfindung des Automobils hätten erfahren dürfen. Franzosen, Italiener vor allem...Dazu sollte man ehrlicherweise auch Deutsche rechnen, dummerweise haben genau die es ja erfunden.
Vor diesem Hintergrund wird das Verhalten deutscher Autofahrer nachvollziehbar. Noch der kleinste Wurm wird zum Führer, wenn er hinterm Lenkrad klemmt und die linke Spur der BAB mit 82 km/h für 25 Minuten blockiert. Ja da wird der Lurch gross, RIESENGROSS...
Doch Steigerungsmöglichkeiten sind vorhanden. Jeder der ein B ganz vorne auf der Platte hat ist so einer. Aus der Hauptstadt, die - bewegungsarm aber sexy - über ein gut verfallenes Netz an antiken Strassen und zerschossenen Trampelpfaden verfügt, kommt nun der Bodensatz der Grosshirnabstinenzler (lach´ nicht TF, OHV, MOL...du bist in dem Paket auch mit drin !). Ich weiss das, weil ich hier mein planetares Hauptquartier aufgeschlagen habe.
Die kürzliche Aktivitätsphase eurer Sonne war nicht hilfreich. Ohnehin überwiegend mit Luft und Flüssigkeit gefüllter, anatomisch ungünstig angeordneter Nutzraum oberhalb eurer Popellöcher, schwitzt unterm aktuellen Klima das Wasser literweise aus und die Abluft wird via Kreischloch verklappt, am Liebsten in die Schwafelfunke und am allerliebsten im Auto !
Hast Du einen grossen Laderaum auch in der Mitte, musst Du auch viel essen; das machst du dann mit dem zweiten Satz Tastwarzen und natürlich auch am Liebsten im Auto.
Fenster muss offen sein, damit du mit deiner Schweinemucke alle anderen beglücken kannst. Ist das Fenster hingegen zu, gehörst du zu dem Teil, der mit seiner einzelnen Synapse das Hebelsortiment im Fußraum vergeblich zu bedienen sucht und deshalb keine Kapazitäten mehr für den Schließmuskel frei stellen kann. PrPrPrPr...
Hast Du gerade kein Fresszeug und keinen Sabbelkasten in den Händen, bedienst du damit aber nicht etwa Lenkrad und Schaltung, sondern parkst sie bis zum Anschlag in deinen Nüstern.

Neulich:

Ich komme spät aus meinem HQ weg, weil ich noch einen Bericht nach Zork senden mußte.
In meiner heimischen sehr engen Strasse legt eine ältere Dame eine gekonnte 12-Punkt-Wende hin.
Ich bin jetzt schon fertig. Bin zur Stadtautobahn geht es wieder so lala, aber dann bricht die kosmische Katastrophe herein. Alle drei Spuren zu.
Vor mir ein undefinierbares Lebewesen, dass ich von hinten nur wild gestikulieren sehe, während sein Schweine-BMW bedrohlich nach rechts und links auszubrechen sucht. "HO BRAUNER !", bin ich versucht zu rufen, doch Nein: Das Arschloch vor mir telefoniert nur und muß die Kippe ausdrücken, wie könnte er auch lenken...
Ganz links eine bunte Huckelkiste deren weiblicher Pilot offensichtlich ihr Gelege ausfährt. Klaus-Chantal an Bord. Ich hoffe auf einen Rechtschreibfehler und suche vergeblich das zweite, sehe aber nur...Klaus-Chantal. Er tut mir leid und ich überlege, ob ich sein Leid beende und die Kiste einfach von der Bahn schubse.
Ganz rechts will Opa Fritz es nochmal wissen. Die Technik ist fortgeschritten, "wie Opa Fritz im Opel Blitz" is´ nich´ mehr, vielmehr birst das "Cockpit" jetzt von Anzeigen, Tasten, Reglern. Sirenengleiche Stimmen locken Fritze unablässig: "Nächste Ausfahrt in 100 Metern"..."Nehmen Sie die Ausfahrt"...."Nehmen sie irgendeine Ausfahrt". Kein Wunder, dass Old Fritz vor Aufregung die Vielzahl der Pedalen im Fußraum durcheinanderbringt. Immer wieder flackern lustig die roten Lampen im Heck auf. Plötzlich bleiben sie an. Lange. Und dann bin ich an Fritz vorbei. Murat, der hinter Fritz fuhr, nicht, denn er hatte keinen Blick für die roten Lampen, konnte er den nämlichen doch nicht von Klaus-Chantals Mami lassen...während er gleichzeitig seinen sechs Kumpels auf vier Sitzen das Neueste aus dem Fenerbahce Spor Kulubü berichtete. EiEiEi, Opa Fritz hat jetzt ein Problem.
Während ich mich noch innerlich amüsiere, verpasse ich die Gelegenheit rechts an der Karawane der Hoffnungslosigkeit vorbei zu ziehen, denn ein zugekackter Kleintransporter nutzt, besetzt mit vier Bauluden, die Gelegenheit, schiesst vor, nur um auf gleicher Höhe dann seine Geschwindigkeit den anderen Schnarchern anzupassen. Da drinnen muß es schon richtig rund gehen, denn der heisse Kaffee aus den Literbecher schwappt in Wogen durch die Fahrgastzelle. Sofort wünsche ich mir die Tiefbauzyklopen in eine andere, denn einer kippt bei voller Fahrt den Ascher aus dem Fenster. Ich aktiviere den Neutronenstrahler meines als Auto getarnten Gleiters und schwarzer Qualm unter der Motorhaube der Monteursschleuder quillt hervor und mit einem Hui bin ich vorbei. Im Rückspiegel sehe ich vier Ochsen von Gerüstbauern sich gegenseitig mit Anlauf in die Fresse hauen...
So geht´s mit halsbrecherischen 65 km/h bis zum Kreuz Schöneberg, wo die landschaftliche reizarme, aber lange Autobahnfahrt ihr Ende nimmt. Eigentlich könnt´ich umdrehen, ich bin eh´zu spät. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Mittlerweile auf zwei Fahrspuren verengt - fragt nicht, welche Szenen sich beim Zusammenfädeln der Grobmotoriker abspielten - unterqueren wir im Zuckeltempo die S-Bahnbrücke, als die - von herzloser Beamtenhand in die Gegend geknallte - Lichtzeichenanlage auf Rot schaltet und Mutti und die Plaudertasche...............MIT 45 KM/H BEI ROT DURCHFAHREN !

Der nächste Bericht nach Zork wird ungünstig für euch ausfallen, Erdlinge !


Freitag, 16. August 2013

Peleliu - designing a campaign for Victory Decision Part 3

Fortsetzung...continued

Am Ende der 5. Runde gelingt der IJA ein Erfolg: Zwei Ari-Treffer auf den LVT und die absitzenden Combat Engineers enden fast katastrophal. Neun Verluste und ein wipe-out für das Combat Engineer Radio Team führen fast zu einer shaken unit, aber auch hier retten wieder die nerves-of-steel...
Der HQ Squad muss noch zwei Ambushes über sich ergehen lassen, die zwar folgenlos bleiben, aber weitere Mörsertreffer sorgen für Verluste.

In the ending phase of turn 5 there is a major success for the IJA-player: Two artillery-hits on the LVT which tried to disembark his combat engineers nearly ended up in a mess für the marines. 9 casualties and a wiped-out radio team nearly lead to an unshaken unit, but nerves-of-steel prevented this again.
The HQ also had to take two ambushes, in fact without consequences, but furthermore mortar hits lead to casualties.






In Runde 6 ziehen die USMC ihre 2. Welle in Richtung Strand, während die verbliebenen Einheiten einen regroup im Schutz der Baumgruppe versuchen, der jeweils recht gut ausfällt.
At the beginning of turn 6 the 2. wave is on its way to the beach. All other units made a successful regroup in the shadows of the trees.


Im Zentrum des Geschehens bricht ein LVT (A) durch die Baumreihe und gerät genau zwischen zwei japanische Holzschilder. Keiner kann das lesen, aber der IJA-Spieler klärt auf: Minenfelder ! Zwei Volltreffer lassen nur ein rauchendes Wrack zurück...
In the center of the beach a LVT (A) tried to break through between two strange japanese signs, but the IJA-player was able to translate: minefields ! Two hits on the amtrac left only a smoking wreck...






Auf der linken Flanke der Landungszone arbeiten sich der Rifle Squad mit Unterstützung eines LVT (A) ins Landesinnere vor. Dort wird in den nächsten zwei Runden eine Vorentscheidung fallen; mehrere Feuergefechte dezimieren den japanischen Rifle und Grenadier Squad; der Verlust der Sergeants führt dazu, dass ein erfolgreicher regroup nicht gelingen wird...
On the left flank the riflesquad and another LVT (A) tried a breakthrough which proved to be a pre-decision.
Several firefights decimated the japanese rifle- and grenadiersquads and the loss of its sergeants caused furthermore problems which left them shaken and withdrawn...




Im Zentrum kümmern sich die Combat Engineers um das Minenfeld, sie haben mit dem Ausgang nichts mehr zu tun.
Die Support-Elemente sind praktisch handlungsunfähig; auch sie können nichts mehr tun.

Auch auf der rechten Flanke wird der Durchbruch versucht. Zunächst trifft einer der vorgehenden Riflesquads auf getarnte Fox Holes, die ihn sofort (folgenlos allerdings) unter Feuer nehmen...

In the center the engineers took care of the minefield, they will not further contribute to the fighting.
The support-elements are nearly incapable of any action and will also not take part in the further fightings.

On the right flank too a breakthrough was tried. In the beginning an advancing riflesquad meets resistance from a camouflaged foxhole...


Entscheidend wird aber die Unterstützung der beiden LVT (A)s die nacheinander die japanischen LMGs und Grenade Launchers ausschalten...

The decisive element however had been the both LVT (A)s. They managed to knock out the LMG-section and the grenadelaunchers...



Die Entscheidung ist gefallen, wenngleich die IJA noch einen LVT der 2. Welle unterwegs ausschalten kann...

Decision has fallen although the IJA-Player manageds to knock out another LVT from the second wave...


Am Ende können die Marines den Strand erobern, wenngleich die Verluste schmerzlich sind.

In the end the marines took the beach but to what cost...

to be continued...

Donnerstag, 15. August 2013

Peleliu - designing a campagne for Victory Decision Part 2

Weil es eigentlich für das Teststpiel nicht erforderlich war, habe ich auf eine Punktefestlegung und detaillierte Aufstellung verzichtet. Das USMC  führte sechs Riflesquads, einen HQ- und Radio/Forward Observersquad sowie die Unterstützung mit HMG-, Bazooka- und Mortarteams und zusätzlich zwei Squads Combat Engineers (Rifle und HQ) ins Feld, die in zwei Wellen landeten.
Die IJA verfügte über je zwei Squads Island Warfare Rifle- bzw. Grenadiersquads, womit sie zwar deutlich unterlegen war, dies aber anderweitig ausglich.
Dauer: 10 Runden

Szenariospezifische Sonderregeln

USMC:
- Beschränkung der Transportkapazität der LVTs auf 24 Mann (ggü. 30 lt. Armeeliste); alle Modelle
  zählten als LVT 4 Buffalo
- USMC-Spieler entscheidet erst beim Absetzen, welche squads tatsächlich an Bord sind
  (ausgefallene Squads wirken sich in den nächsten Szenarien aus, z.B. fehlender Forwardobserver
   führt zu fehlender Artillerieunterstützung, HQ gefallen-->niedrige Leadership !)
- keine Artillerieunterstützung in der Landungsphase, nur eigene Mörser
- Vegetation und Bombentrichter gelten als soft cover
- USMC hat im gesamten Szenario die Initiative

IJA:
- in jeder Runde zwei Artilleriesalven frei (Type 91 105mm), Ld = 6 
- in jeder Runde zwei LMG-Attacken frei, zählt wie Ambush
- sechs durch Marker designierte Zonen, die nach IJA-Spielerwahl als Minenfelder bzw.
  Ziel für einen vorab eingeschossenen Mörser (type 89 grenade launcher) festzulegen sind.
  Minenfelder für die Dauer des Spiels, die übrigen Marker werden nach Einsatz entfernt.
- vier getarnte Schützenlöcher dürfen vom IJA-Spieler jederzeit, auch im Zug des USMC-
  Spielers eingesetzt werden (jeweils 2 Rifle)
- die vier IJA-Squads zu Beginn am Rande ihrer Aufstellungszone

Und so sah das dann aus:

Because there is no necessity to work out complete unit-profiles, I restrained the line-up to normal squads and the USMC would field 6 Riflesquads, a HQ-, Forward Observersquad and the usual support by HMG, mortars and Bazookas to be deployed in two waves.
The IJA had two Island warfare rifle squads and two grenadier squads available deployed in their deployment zone.
The game will last 10 rounds.

Scenario-specific rules

USMC:
- all LVTs count as LVT 4 and are restricted to a transport capacity of 24 men.
- By unloading them the USMC-player desides the actual nature of the squad
  (because the loss of e.g. mortar section or HQ  will affect the combat ability in further scenarios)
- no artillery-strike only own mortars
- vegetation and bomb craters counting as soft cover.
- USMC has the initiative throughout the game.

IJA:
- per gameturn 2 artillerystrike
- per gameturn 2 ambushes with LMG
- 6 special zones shown with markers which contain either minefields or points of pre-aligned
  heavy mortar fire to the decision of the IJA player (minefields endure, Mortarfire just once))
- IJA has 4 camouflaged and for immediate use intended foxholes

And that´s the way we started...






Das Spiel in Kürze zusammengefasst:

Die LVTs benötigten 2 Runden für die Annäherung an den Strand; in dieser Zeit waren sie dem (erstaunlicherweise völlig wirkungslosen) Artielleriebeschuß ausgesetzt.
Unter fortdauerndem Artilleriebeschuß wurden die ersten Einheiten abgesetzt...

The game in short:

LVTs needed two turn to hit the beach in which they were poured with shells (ineffective due to the poor dice-abilities of the IJA-player).
Under furthermore shelling the first troops are deployed on the beach... 






Ab Runde 4 kamen zusätzlich zur Artillerie und den Ambushes auch noch das Feuer der japanischen grenadelauncher hinzu. Der erste Direkttreffer auf einen LVT führt zu erheblichen Verlusten.
Weil neben dem Riflesquad auch der komplette Support an Bord war, schmilzt der Riflesquad auf ein Minimum. Dank der nerves of steele-Fähigkeit bleibt er jedoch unshaken...

In turn 4 additionally the nips grenade launcher open fire on the marines. A first direct hit on a LVT causes heavy losses. Due to the fact that not only a rifle squad but the whole company support had been on board the rifle squad melts down to a minimum but thanks to their noerves-of-steel they do not got shaken...




Die LVT (A) fahren zügig zur Baumreihe.

Die ersten Squads erreichen die Baumreihe (move,move,move) und werden dort an den vorgesehenen Markern von schwerem Mörserfeuer überrascht, erleiden aber nur geringe Verluste, die Forward Observer suchen soft cover in einem Einschlagstrichter.

The LVT (A)s rushed to the row of trees.

The first squads reached it also (move,move,move) and had been welcomed by heavy mortar fire. They suffer  a few casualties but the forward observers had to seek schelter in a bomb crater.




Währenddessen startet die 2.Welle und die Combat Engineers, die in einem fünften LVT unmittelbar hinter der Haupttruppe fuhren, erreichen den Strand...

Meanwhile the second wave started and the combat engineers on board a fifths LVT right behind the main body of the first wave reached the beach...


Bislang kam es noch nicht zu einem direkten Kontakt mit japanischen Einheiten, jedoch verlangte das schwere Abwehrfeuer einige Opfer (wenngleich weniger, als zu erwarten gewesen war). Bislang verhinderte die infantery ability: Neveres of steel jedoch, dass squads nicht schon auf dem Strand shaken werden und damit einen withdrawal durchführen müssen.
Das bis zu diesem Punkt schlechte Würfelergebnis der IJA, wird sich ab jetzt ändern...

To this point the enemies didn´t made direct contact but heavy defencive fire took it´s toll (but less then one would have expected). The infantery ability: nerves-of-steel prevented the marines from getting shaken on the beach.
The up to this point bad dice of the IJA-player would change from now on...

to be continued...


Mittwoch, 14. August 2013

Peleliu - designing a campagne for Victory Decision Part 1

Der Titel ist Programm.
Schon seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage, wie man eine Kampagne gestalten kann, bei der auf Grundlage des Regelwerks Victory Decision ein Reihe von geführten Szenarios gespielt werden. Weil VD ein eigentlich eher kompetitives Spielen ermöglicht, die Kampagne aber meiner Ansicht nach so nicht spielbar ist, muss das Ganze sozusagen scenario driven ablaufen. Müssig zu erwähnen, dass dabei unter keinen Umständen mit hundertprozentig ausgewogenen Armeelisten zu rechnen ist; "Ich hab 1200 pt und du hast 1200 pt"...das ist Käse. Als historisches Vorbild soll dabei die Schlacht um Peleliu dienen, eine der härtesten, die während des Pazifikkrieges geführt wurde. Die Recherchen dazu habe ich im Wesentlichen schon im letzten Jahr erledigt, dabei war mir hyperwar wieder sehr hiflreich:

http://www.ibiblio.org/hyperwar/USMC/USMC-M-Peleliu/index.html

Natürlich müssen - ohne das grundlegende Regelmechanismen verändert werden - Anpassungen, Ergänzungen, zum Teil spezifisch für das Szenario, vorgenommen werden.
Kurze Rede, langer Sinn:
Ich habe dieser Tage mal an einigen Abenden, teils mit Unterstützung eines Bekannten, der mir als willfähriger Würfelagent dienen musste (einfach mal so bei Opa reinschnuppern ? NeeNee, so looft det nich *grins*), an einem Szenario gearbeitet, welches die eigentliche Landung beinhaltet. Hauptsächlich ging es mir darum herauszufinden, ob überhaupt und wie das funktioniert...

Ein paar Bilder habe ich auch gemacht. Weils dramatischer ist (und man so auch nicht sieht, das die Amtracs ein kunterbuntes Durcheinander sind) hab ich schwarz-weiss draus gemacht. Es trägt den sinnigen Arbeitstitel "Runter vom Strand !" Na dann...

For some time I was busy on the subject how to design a campaign based on the Victory Decision rules. Because VD is more kompetitive than narrative but - in my opinion - it will not work this way far more it has to be scenario driven. This in fact prevents it from being balanced in a way that both sides have an equivalent of troops or points. It will be based on the battle of Peleliu one of the hardest fights during the pacific war. I´d done the historical investigation last year to the greatest part and again hyperwar was very helpful.
Of course there are several customizations and amendmends to be done without touching the core rules.
Anyhow:
These days I worked at some evenings partially assisted by a friend (who ended up as a dicethrower *grin*)
on a scenario containing the initial landing. Basically I wanted to see if it works and then how...
I´d already taken some pics and as an additional dramatical effect (and due to that that all amtracs have different patterns) I changed them to be monochrome. Reasonably it bear the working title "Get off the beach !" Well then...

to be continued...

Guide: Welcher Wargamer bist Du ? ------ Teil 6



Der Turnierspieler


Als großer Bruder des Regelfuchses ist der Turnierspieler überall dort zu Hause, wo die Schwanzlänge noch wichtig ist. Im Gegensatz zum BMW-Fahrer aber,  lebt der Turnierspieler seine Erektion nicht in der überteuerten Möchtegernenobelkarosse aus Süddeutschland aus, sondern wählt zu diesem Behufe den Spieltisch als Ort zur Schau gestellter Überlegenheit.
Welche Umstände im Einzelnen zu dieser Fehlprägung führen, ist unter Ärzten und Soziologen noch umstritten, ich denke, es läuft jeweils so ab:

Irgendwann fühlte er sich  – vermutlich als noch  Neu-Testosteronproduzent  – zur kühn gesculpteten Plastik- oder Zinnfigur hingezogen und entdeckte das bunt aufgemachte dazugehörige Regelbuch, als für ihn geeignetes Mittel zum Zwecke.  Fortan übte er sich mit Gleichgesinnten  im Bemalen,  Aufstellen und Umschiessen von Minipüppchen. Wer ein derartiges Spektakel mal im örtlichen XX-Store erleben durfte, wo sich vier 14jährige Clearasilkonsumenten lauthals um Millimeter streiten („Du kannst den gar nicht treffen, da fehlen 2 Millimeter !“, „NEEEEEIIIIIIN, tun sie nicht!“,  „DOOOOOOOCH !“ , „NEEEEEIIIIN !“ ad infinitum), kann sich ausmalen, wie Stammeskriege auf Borneo ausgetragen werden.
Mit fortschreitender Reifung wird das Vermöbeln von kleinen Orks, Elfen oder Spacechaoswarriormarines aber als infantil und generell Bäh! angesehen, was zur zwangsläufigen Hinwendung zum „historischen Tabletop“ führt (ich schreib das mal bewußt in Gänsefüßchen).
Hier nun erlebt der Bestätigunggssucher  erstmalig in seinem  jungen Leben, dass ein bunter kleiner Kamerad mehr sein kann, als nur die Faust im Feldherrenkoffer.
Mystische Begrifflichkeiten wie „Atmosphäres Spielgefühl“ , „Spieltischgestaltung“ u.ä.  be- und verzaubern ihn und dergestalt überrascht, stellt er fest:  Spielen ohne Gewinnen kann auch lustig sein.
Was übrig bleibt sind jene, die immer wieder durch kühne Listenauslegungen und Mini-Maximierungen bei ihrer Armeeaufstellung verhaltensauffällig werden und im Allgemeinen  bei Spielbeginn dadurch zu erkennen ist, dass sie den Hügel so präzise vor ihren Plänklern ausrichten, dass diese ihn schon im ersten Zug problemlos besetzen und von dort aus den Gegner piesacken können.
Kann man im Allgemeinen mit leben, aber – zugegeben – man ärgert sich dann doch ein bißchen.

Erfreulicherweise erkannten die seinerzeit noch jungen deutschen Tabletopclubs und Spielervereinigungen diesen besorgniserregenden Trend rechtzeitig und riefen deshalb gemeinsam mit der kassenärztlichen Vereinigung und dem Bundeskriminalamt Veranstaltungen ins Leben, wo sich die würfelnden Powerboys unter ärztlicher Aufsicht und dezenter Überwachung durch geschultes…äh, Fachpersonal treffen können, um ihre Bedürfnisse auzuleben. Damit´s auch die richtige Zielgruppe anlockt, hiess man es: Turnier
Schon sind die Würfelprotze unter Kontrolle und alle anderen wissen, wo sie sind.
Wenn doch alles so einfach wäre…

Samstag, 10. August 2013

Behind Omaha 1500 Pt.

Am Donnerstag bei Toro aka Nettelbeck:

1500 Punkte und weil ich aussuchen durfte, habe ich diesmal die etwas wirkungsvolleren Panzer genommen, will heissen: wenig Kleinkram, nur Infanterie und Panzer. Puristisch.
Toro hatte seinen Tisch um 25cm verbreitert, was  - zusammen mit der überschaubaren Truppengröße - ein sehr angenehmes Spielgefühl vermittelte. Endlich gab es Platz zum Manövrieren ! Das ist sehr wichtig, wie ich finde, denn weil BO ein "oldschool IGOUGO" ist, muss man sich gut überlegen, wie man seinen Spielzug aufbaut, sonst blockiert man sich seine wertvollstes Einheiten selbst (wenn man nämlich pennt !) oder stellt sie als Zielscheibe auf.
Natürlich habe ich rasch wieder vergessen zu Fotografieren, denn es war wirklich spannend und entschied sich erst in der 10.Runde.
Nichtsdestotrotz kommen hier noch ein paar Bilder vom Tisch, der wieder sehenswert war. Der liebe Toro, der auch überwiegend die Stadtszenarien für Zambwana stellt, hat da schon ein geschicktes Händchen...








Thursday with Toro aka Nettelbeck:

We made a game of Behind Omaha using 1500 pts. As I was granted to choose, I decided to take the big guns this time, and leave the bits and bobs aside. So we just fielded three tanks per side with a lot of piercing power and some infantry squads. With his new table which is by 0,25 m wider and less troops, we had much room to manoeuver. Necessary in my eyes as Behind Omaha is an "oldschool IGOUGO" -game and one has to plan the move exactly otherwise one get stuck with the most valuable tank oder end up as a sole target.
Of course I forgot to take pictures soon and the game ended in round 10. But here are some pics of the table which is always an eyecandy. Toro who also fits out our Zambwana-tables did a beautyful job and it seems that he has a lcuky hand for these tasks...

Sonntag, 4. August 2013

IMPETUS 500

Gestern spielte ich mit Oli aka DonVoss wieder ein Impetusspiel und diesmal haben wir uns das ganz harte Programm gegeben:
Dank der von Thomas aka Knodd Olafson vom Schmock-blog http://schmockblog.blogspot.de/ erworbenen Germanen, die gestern mit frischen Sabot-bases versehen waren, wurden die Germanen auf 500 Punkte aufgestockt und meine Legionen kamen genauso stark daher. Der Tisch war voll. Das Regelwerk empfiehlt 180x240, wir haben aber festgestellt, dass für zwei reine Infanteriearmeen auch eine 150er Tischtiefe ausreicht. Eher sollte der Tisch länger sein, weil kaum Flankenbewegungen möglich waren, denn die Germanen-warbands stehen breit...
Wir wurden natürlich nicht fertig, weil der Spielverlauf von beiden Seiten sehr verhalten und vorsichtig gestaltet wurde und  einige Regelunklarheiten auftauchten. Nichts, was man nicht klären kann.
Heute gibt es nur eine kleine Impression, weil wir kaum Bilder gemacht haben:














Yesterday I did another Impetus-game with Oli aka DonVoss and we made a really big one: 500 pts. My new germans, bought from Thomas aka Knodd Olafson (http://schmockblog.blogspot.de/ ) mixed up with Olis gerrmans and my legionairies fielded a comparable number. Unfortunately we didn´t finished the game due to some ambuigities of the rules and our very  cautious line of action.
We didn´t took much pictures, so today htere are just some impressions...